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Die wichtigsten Informationen über die Gefahren und was Sie jetzt beachten müssen, um jedem Angriff trotzen zu können

Die Digitalisierung bietet viele Vorteile – das haben wir in diesem Beitrag bereits herausgefunden. Aber alles, was Vorteile bietet, hat in den meisten Fällen auch Nachteile. Und davon ist die digitale Transformation leider nicht ausgenommen. Die Rede ist von Cyberattacken – einem kriminellen Angriff auf IT-Systeme mit dem Ziel, sensible, persönliche oder Firmendaten zu stehlen, um diese anschließend zu Verkaufen oder erpresserischen Absichten nachzugehen. Ein verlässlicher Schutz ist daher unerlässlich

Der Schutz ist so vielfältig wie es die Cyberbedrohungen sind

Generell zählt die Cyber- oder auch elektronische Datensicherheit zur IT-Branche und ist als Bereich zu verstehen, der sich stetig im Wandel befindet. Denn mit jeder neuen Technologie kommt auch neue Schadsoftware zustande, sodass eine direkte Korrelation zwischen beiden Aspekten besteht; neue Technologien bedingen auch immer neue Cyberproblematiken. Auch wenn die populärsten Cyberangriffe vor allem große Firmen betreffen und über die Medien publik gemacht werden, sind genauso kleine und mittelständige Firmen von Cyberangriffen betroffen und auf Schutzmechanismen angewiesen.

Der Cyberattacke gegenübergestellt ist die Cybersicherheit, die verschiedene Bausteine beinhaltet. Angefangen bei der Netzwerksicherheit, die den Schutz von Computernetzwerken sicherstellt, über die Informationssicherheit, die dem Schutz von Daten unterstellt ist, bis hin zur Betriebssicherheit, die sich mit Prozessen von Datenbeständen auseinandersetzt, beinhaltet sie insgesamt sechs unterschiedliche Sicherheitskategorien. Zuständig für die unterschiedlichen Bereiche sind vielfältige Berufsbilder innerhalb des Zweiges der IT-Sicherheit, die stetig weiter ausdifferenziert werden, um sich der jeweiligen Bedrohungslage optimal anpassen zu können. So gibt es beispielsweise IT-Security-Analysten, dessen Aufgabe es unter anderem ist, Sicherheitsmaßnahmen zu planen und dem firmeninternen Datenschutz Rechnung zu tragen. Ein weiterer Beruf ist der des IT-Security-Engineers. Seine Aufgabe ist es, das Unternehmen zu schützen, indem er die IT-Infrastruktur des Unternehmens auf Lücken und Unsicherheiten prüft. Die beiden genannten Beispiele sind nur zwei von vielen, was nochmals zeigt, dass der Berufszweig so vielfältig ist, wie die Formen von Cyberbedrohungen sind, die es gibt.

Die Vielfalt der Cyberbedrohungen

Cyberbedrohungen werden in drei Kategorien erfasst: Der Cyberkriminalität, den Cyberangriffen und dem Cyberterrorismus. Ziel der Cyberkriminalität ist es, monetären Nutzen aus dem Angriff zu ziehen oder den Geschäftsbetrieb zu stören. In diesem Fall agieren entweder Gruppen oder auch einzelne Täter. Bei Cyberangriffen steht die Beschaffung von politischen Informationen im Zentrum der Tat. Der Cyberterrorismus hingegen zielt eher auf eine emotionale Belastung in Form von Angst und Panik ab, indem elektronische Systeme gehacked werden. Egal um welche Kategorie es sich handelt, letztlich ist es immer Ziel der Angreifer, eine Schadsoftware aufzuspielen. Auch davon gibt es vielfältige Varianten, die vom klassischen Virus über Trojaner bis hin zur Spyware reichen. Es gibt aber auch eine ganze neue Art von Schadsoftware. Eine, die mit dem Krieg kam.

Der Krieg spielt eine besondere Rolle (in der Cyberkriminalität)

Bis in das Kriegsgebiet der Ukraine sind es von Deutschland zwar rund 1500 Kilometer Luftlinie, Cyberattacken können den Krieg aber unter Umständen direkt in deutsche Firmen bringen – das jedenfalls wird mit Blick auf die Lage in der Ukraine von IT-Experten befürchtet. Aus diesem Grund wurden vor allem Firmen der kritischen Infrastruktur (dazu zählen unter anderem Energie, Wasser, Informationstechnik sowie Medien und Kultur) dazu aufgerufen, sich auf Cyberangriffe entsprechend vorzubereiten. Erstmals wurde nämlich auf ukrainischen Servern eine neuartige Virusart entdeckt: eine Industroyer-Malware, die als Industroyer2 bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um ein Schadprogramm, dass sich durch die Fähigkeit auszeichnet, Kontrolle über industrielle Steuerungen übernehmen zu können. Auf praktischer Ebene wäre es daher beispielsweise möglich, die Stromversorgung zu kappen – und tatsächlich wurde 2016 bereits ein Versuch in der Ukraine gestartet. Und auch die deutsche Technik könnte anfällig sein für einen solchen Cyberangriff. Der Hintergrund: Die Technologien, die in der Ukraine eingesetzt werden, sind den deutschen ähnlich. Deswegen wäre ein Einsatz von Schadsoftware für beide Länder in einem ähnlichen Rahmen umsetzbar. Wichtig ist daher, ein gut vorbereitetes Notfallkonzept für den Ernstfall zu haben, das den Ausfall von relevanten Systemen abfedern könnte.

Vorsicht und Prävention sind die Sicherheitstugenden im Netz

Was ist also der beste Weg, um sich zu schützen?

  • Einerseits ist es wichtig, das Betriebssystem des Computers aktuell zu halten. Dadurch werden vom Hersteller mittels Patches Sicherheitslücken geschlossen.
  • Andererseits spielt eine Antiviren-Software, die immer auf dem neusten Stand sein sollte, auf dem Gerät eine tragende Rolle. Die Programme bieten Virenscanns an, die man in regelmäßigen Abständen in Anspruch nehmen sollte.
  • Auch Passwörter tragen zum Schutz der Daten bei, weshalb man darauf achten sollte, einerseits unterschiedliche Kennwörter zu verwenden und sie andererseits ausreichend komplex zu gestalten.
  • Um sich vor allem vor Malware zu schützen, sollte man nie Anhänge oder Links in E-Mails öffnen, die einen unbekannten Absender haben.


All diese Einzelaspekte tragen dazu bei, die eigene Sicherheit aufrecht zu erhalten. Vor allem in Firmen sollten zudem Konzepte erarbeitet werden, die den Umgang und die Risiken aufzeigen, um ganzheitlich präventiv gegen die Cyberproblematik vorzugehen. Egal ob Firma oder Privatperson: Letztlich sind Sicherheitsmaßnahmen immer das A und O, um das Eindringen in Systeme von vorneherein zu vermeiden.

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