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Wandel im Verhältnis zwischen Mensch und Maschine Robotic Process Automation mit UiPath

Ist die Automatisierung eher Fluch oder Segen? Hierzu gibt es verschiedene Stimmen…
 

Von der analogen zur digitalen WeltDigital Touchpoint Analyse

Den „roten Faden“ in der Krise nicht verlieren - wie die „Corona“ Touchpoint Analyse Ihrer Customer Journey helfen kann Ihr Unternehmen effizient zu reorganisieren oder interne Aufgaben und Projekte richtig zu priorisieren!

Robotic Process Automation mit UiPath: Der Wandel im Verhältnis zwischen Mensch und Maschine

01.03.2021, Christian Heckmann, RPA Berater

RPA, Robotic Process Automation, liegt aktuell im Trend. Laut der Marktforschungsfirma Gartner Inc. wuchs der Markt für Automations-Software im Jahr 2018 um 63%. Für das Jahr 2019 wurden Gesamteinnahmen von 1,3 Milliarden Dollar vorhergesagt, eine Summe, die letzten Endes um mehr als einhundert Millionen Dollar übertroffen wurde. Und obwohl das sprunghafte Wachstum, das sich 2017 auf 2018 und dann noch mal 2018 auf 2019 beobachten ließ, wahrscheinlich nicht unbegrenzt auf diesem Niveau fortsetzen wird, ist RPA inzwischen nicht mehr aus der modernen IT-Landschaft wegzudenken.

Die Ursprünge von RPA lassen sich bis ins Jahr 1959 zurückverfolgen. In diesem Jahr prägte der damals bei IBM angestellte KI-Pionier Arthur Samuel den Begriff „Machine Learning“, einen der Grundpfeiler dessen, was man heutzutage unter RPA versteht. Bereits in den ‘90er Jahren gab es erste Bemühungen, RPA in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, allerdings dauerte es noch etwas länger, bis in die mittleren 2010er Jahre, dass RPA sich tatsächlich im Blick des Mainstreams etablierte.

Aber was ist Robotic Process Automation eigentlich genau? Grundsätzlich handelt es sich bei RPA um eine Form von Geschäftsprozessautomatisierung. Sogenannte Softwareroboter (eine metaphorische Benennung, das Wort „Roboter“ beschreibt die eigenständige Arbeitsweise der Software) nehmen sich Prozesse vor, die arbeitsintensiv sind, mit hohem manuellem Aufwand verbunden (und dadurch fehleranfällig), regelbasiert, die auf strukturierten Eingangsdaten basieren und für die in absehbarer Zeit keine Veränderungen geplant sind. Etwas einfacher ausgedrückt: Wenn man einen Prozess durch stures Abarbeiten einer Checkliste ohne eigene Denkleistung durchführen könnte, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein Softwareroboter das auch hinbekommen würde.

„A robot for every person“, das ist das erklärte Ziel von UiPath, laut Gartner mit einem Marktanteil von 13,6% im Jahr 2018 Marktführer unter den dedizierten RPA-Anbietern. Die Idee dahinter ist, dass jeder Mensch, der auch nur im entferntesten mit EDV zu tun hat, über einen kleinen, auf seinen Aufgabenbereich zugeschnittenen Helfershelfer verfügt, der ihm die tagtäglich anfallenden, wenig anspruchsvollen aber zeitraubenden Hürden aus dem Weg räumt, die ihn davon abhalten, genau die Tätigkeiten zu vollführen, für die eben das gebraucht wird, woran es dem Roboter (noch) mangelt: Kreativität, Einfallsreichtum, die Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Wer weiß, wie viele geniale Ideen niemals das Licht der Welt erblickt haben, weil ihr potentieller Urheber nach dem Befüllen und Abgleichen der hundertsten Excel-Tabelle keine Lust mehr hatte, auch nur eine Minute länger über sein nächstes Projekt nachzudenken?

Allerdings trägt RPA gewisse Stigmen mit sich. Eins von Seiten der Anwender, ein anderes von Seiten der potentiellen Entwickler. „A robot for every person“ klingt nett, aber es stellt sich eben die Frage, ob dann noch Platz für die Person ist, wenn der Roboter doch schon die Arbeit macht. Der Gedanke, von einer Maschine ersetzt zu werden, gefällt nur den wenigsten Arbeitnehmern. Und er ist auch nicht neu. Im frühen 19. Jahrhundert protestierten die Ludditen, Britische Textilarbeiter, gegen die aufkommenden moderneren Webstühle, die sie als Gefährdung ihrer Lebens- und Arbeitssituation ansahen. Obwohl Vollautomatisierung einzelner Arbeitsfelder in Zukunft realistisch zu erwarten ist, läuft niemand Gefahr von jetzt auf gleich von zugunsten eines in UiPath-Studio entwickelten Softwareroboters gefeuert zu werden. Wie oben schon erwähnt, UiPath (und auch andere RPA-Anbieter) will den Arbeitnehmern helfen, ihre Arbeitszeit mit erfüllenderen Aufgaben zu verbringen. Softwareroboter sollen sich nur um das kümmern, was den Menschen unterfordert.

Das zweite Stigma betrifft viele Entwickler. Die UiPath-Plattform im Allgemeinen und das Design-Tool UiPath-Studio im Speziellen sind extrem einsteigerfreundlich konzipiert mit extrem zugänglichen Tutorials und benutzerfreundlichen GUIs und allem weiteren, was bei Softwareentwicklern direkt Alarmglocken klingeln lässt. Für studierte Informatiker, welche sich zuvor auf Java-Entwicklung konzentrierten, kann der Einstieg in UiPath ein kleiner Kulturschock sein. Aktivitätenlisten? Drag & Drop Interfaces? Konfigurationsdialoge? „Dieser bessere Makro-Editor ist ja ganz putzig, aber als ‚richtiger Softwareentwickler‘ kann das einen unterfordern“.

Die Arbeit an RPA-Workflows in UiPath Studio mag einen engeren Fokus haben als klassische Softwareentwicklung, aber kreative und effiziente Lösungen zu konzipieren und umzusetzen ist nicht weniger anspruchsvoll oder lohnenswert als dieselbe Arbeit innerhalb einer Java-DIE. Im Gegenteil, die ansprechende Präsentation der UiPath-Plattform hilft stark bei der Lesbarkeit der entwickelten Projekte, sollte man mal wieder „aus Versehen vergessen haben“ den Workflow anständig zu kommentieren findet man trotz allem schnell wieder in die Struktur von Projekten hinein, und die Ergebnisorientierte Vorgehensweise bei der RPA-Entwicklung führt zu schnellen Erfolgen, die sich positiv auf die Arbeitsmoral auswirken.

Den „roten Faden“ in der Krise nicht verlieren - wie die „Corona“ Touchpoint Analyse Ihrer Customer Journey helfen kann Ihr Unternehmen effizient zu reorganisieren oder interne Aufgaben und Projekte richtig zu priorisieren!

01.02.2020, Dirk Hoffmeier, Bereichsleiter Smart Automation

Auch wenn wir die Corona-Krise auf vielen Ebenen langsam in den Griff bekommen. Ihre disruptive Auswirkung auf die Geschäftstätigkeit der Unternehmen wird (noch lange Zeit) bleiben. Viele Firmen sind daher gezwungen, ihre Abteilungen neu zu organisieren oder sogar das ganze Unternehmen neu aufzustellen, um auf die Situation angemessen zu reagieren.

Dies birgt zwar wie immer Risiken, aber auch Chancen, wenn man nicht zu lange zögert und die richtigen Prioritäten setzt!

In diesem Artikel wird allen Entscheidern, die aus den genannten Gründen vor der Herausforderung stehen ihre Geschäftstätigkeit anzupassen, ein effizienter Weg vorgestellt, der als „roter Faden“ der Analyse und Umsetzung genutzt werden kann. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er schnelle und gute Ergebnisse liefert, sowie prinzipiell für alle Unternehmensformen, Branchen und Unternehmensgrößen verwendet werden kann.

Im Zentrum des Konzeptes steht die Betrachtung der unternehmensspezifischen Customer Journey wie dies aus dem Multi-Channel-Marketing oder CRM bekannt ist[1]. Sie wird mit einer auf „Corona“ adaptierten Form der Touchpoint Analyse untersucht. Die Analyse von Corona-Implikationen mit dem Instrument der Touchpoint Analyse erscheint dem Autor zweckmäßig, da der physische Kontakt zwischen Menschen durch das Virus eingeschränkt und auf die (fast) vollständig digitale Interaktion verlagert wurde.

Jeder Touchpoint kann aus Sicht der wirtschaftlichen Akteure hierbei auch als Handlungsfeld im Unternehmen verstanden werden, dem die stets knappen Ressourcen wie Zeit, Personal und finanzielle Mittel zugeordnet sind, um damit die unternehmerischen Ziele erfolgreich zu verfolgen.

Richtig eingesetzt und nach einer sorgfältigen Adaption auf die eigene Unternehmenssituation, ist die Touchpoint Analyse ein praktikables Instrument, welches gemeinsam mit Ihrem Team für die schnelle und vor allen Dingen erfolgreiche Priorisierung von Aktivitäten im Unternehmen wirksam eingesetzt werden kann.

Und das Beste ist dabei, der vorgestellte Weg bindet ihre Mitarbeiter und deren wertvolles Wissen konstruktiv in die Entscheidungsfindung mit ein. Durch diese „smarte“ Vorgehensweise wird die spätere Umsetzung, also das „Management of Change“, viel leichter. Etwaige Ängste vor Veränderungen und daraus resultierende Wiederstände im Team, werden durch den vorgestellten Weg abgebaut und Barrieren können weniger leicht entstehen. Zum vollständigen Artikel...

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